Akupunktur

Seit über 4000 Jahren kennt man diese Behandlungsmethode, die Ihren Ursprung im Erfahrungsschatz chinesischer Ärzte hat. Heute wird Akupunktur überwiegend zur Schmerztherapie und zur Heilung chronischer Erkrankungen eingesetzt. Durch den Einsatz von speziell geschliffenen Einmal-Nadeln ist die Behandlung besonders schonend und schmerzfrei. Die sensiblen Reize der Nadeln hemmen die Schmerzweiterleitung zum Gehirn und die Gehirnzentren produzieren schmerzlindernde, entzündungshemmende und psychisch ausgleichende Hormone. Über bestimmte immunologisch wirkende Mechanismen kann die Akupunktur auch die Regeneration geschädigten Gewebes fördern.

 

In meiner Praxis arbeite ich überwiegend mit der Schädelakupunktur nach YAMAMOTO (YNSA) sowie Akupunktur nach FELIX MANN, DR. VANDESRASIER und der NPSO nach Siener. Es besteht auch die Möglichkeit ohne Nadeln zu arbeiten z. B. bei Kindern oder an sehr empfindlichen Stellen.

 

Indikationsliste für Akupunktur der WHO (Weltgesundheits-Organisation der UNO)

 

Respirationstrakt:

  • Akute Sinusitis (Nasennebenhölenentzündung)
  • Akute Rhinitis (Schnupfen)
  • Allgemeine Erkältung
  • Akute Tonsilitis (Mandelentzündung)

Bronchopulmonale Erkrankungen:

  • Akute Bronchitis
  • Asthma bronchiale (Bronchialasthma)

Augenerkrankungen:

  • Akute Konjunktivitis (Augenbindehautentzündung)
  • Zentrale Retinitis (Netzhautentzündung)
  • Myopie (bei Kindern) (Kurzsichtigkeit)
  • Katarakt (Grauer Star)

Erkrankungen der Mundhöhle:

  • Zahnschmerzen
  • Schmerzen nach Zahnextraktion
  • Gingivitis (Mundschleimhautentzündung)
  • Akute und chronische Pharyngitis (Rachenentzündung)

Gastrointestinale Erkrankungen:

  • Ösophagus- und Kardiospasmen
  • Singultus (Schluckauf)
  • Gastroptose (Magensenkung)
  • Akute und chronische Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
  • Hyperazidität des Magens (Magenübersäuerung)
  • Chronisches Ulcus duodeni (Zwölffingerdarm-Geschwür)
  • Akute und chronische Colitis (Dickdarmentzündung)
  • Akute bakterielle Dysenterie (Ruhr, Durchfall)
  • Obstipation (Verstopfung)
  • Diarrhö (Durchfall)
  • Paralytischer Ileus (Darmverschluss)

Neurologische und orthopädische Erkrankungen:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Trigeminusneuralgie
  • Faszialisparese (Gesichtslähmung)
  • Lähmung nach Schlaganfall
  • Periphere Neuropathien (Nervenschmerzen)
  • Poliomyelitislähmung (Kinderlähmung)
  • Morbus Meniere (Drehschwindel, Ohrgeräusche)
  • Neurogene Blasendysfunktion (Blasenentleerungs-Störung, Blasenschwäche)
  • Enuresis nocturna (Bettnässen)
  • Interkostalneuralgie
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Periarthritits humeroscapularis (Schultersteife)
  • Tennisellbogen
  • Ischialgie, Lumbalgie (Rückenschmerzen)
  • Rheumatoide Arthritis (Gelenkentzündung)